Künstlerische Leitung

Regie
Thomas Diethelm
Thomas Diethelm
Der Anglist und Germanist verfügt über reiche Erfahrung als Schauspieler, Sänger und Regisseur. Schweizermacher ist seine insgesamt 26. Regiearbeit, die er für das Gymnasium Friedberg, den Theaterverein Fürstenland und weitere Theatergruppen aus der Region gemacht hat. Im Bereich des Sprechtheaters hat er sich zuletzt mit „Der Kaufmann von Venedig“ und „Romeo und Julia“ besonders Shakespeare gewidmet. Zu seinen Arbeiten im Bereich des Musicals gehören La Cage aux Folles, Die kleine Niederdorfoper, The Passion of Jesus Christ, Blood Brothers und My Fair Lady. Im Musical Gall verkörperte er den Kolumban.

 

Regieassistenz & Choreographin
Karin Diethelm
Karin Diethlem
Den ersten Tanzunterricht erhielt sie bereits im Alter von vier Jahren. Diese frühe Liebe zum Tanz führte zu Ausbildungen in klassischem Ballett, Modern Dance, Rock’n Roll und Skiballett. Zahlreiche Choreographien für Produktionen an ihrer Schule flossen aus dieser Begeisterung. Als Choreographin für den Theaterverein Fürstenland engagierte sie sich bereits erfolgreich bei der La Cage aux Folles, Kleinen Niederdorfoper und bei My Fair Lady.

 

Musikalische Leitung
Phillippe Frey
Der Organist, Schul-und Kirchenmusiker studierte in Luzern bei Alois Koch (Chorleitung), Jakob Wittwer (Orgel) und Franz Rechsteiner (Theorie) sowie in Zürich bei Karl Scheuber (Schulmusik II) und Rudolf Scheidegger (Lehrdiplom Orgel). Während er im Schuldienst verschiedene Musicalproduktionen erfolgreich betreute, arbeitet er heute vorwiegend als Chorleiter und Organist. Als musikalischer Leiter des Theatervereins Gossau hat er bereits das Musical „La cage aux folles“ einstudiert.
Bühnenbild
Heinz Zellweger
Heinz Zellweger
Die Welt des Theaters hat er durch den Regisseur und Lehrerfreund Thomas Diethelm kennen gelernt. Als Zeichnungslehrer am Gymnasium Friedberg gestaltete er mehrere Bühnenbilder. Entwerfen, planen, konstruieren und ausführen sind noch Überbleibsel seiner ersten Ausbildung als Hochbauzeichner. Erfahrungen im gestalterischen Bereich erwarb er während der Ausbildung zum Zeichnungslehrer. Die grosse Leidenschaft ist allerdings das Arbeiten mit verschiedenen Materialien im dreidimensionalen Bereich und der Bildhauerei. Was liegt da näher als der Raum auf der Bühne?

 

Maske
(Maskenwerkstatt Wartenberg)
Sandra Wartenberg
wartenberg
Sie absolvierte Ausbildungen zur Friseurin und Visagistin, bevor sie als Maskenbildnerin am Deutschen Theater Göttingen volontierte. Sie legte 1990 die Paritätische Prüfung ab und trat ihr Erstengagement am Städtebundtheater Biel/ Solothurn an. Nach 3 Jahren folgte eine Festanstellung beim Schweizer Fernsehen. Dort betreute sie u.a. Produktionen wie „Tatort“, „Grand Prix der Volksmusik“ und „Benissimo“. Es folgten mehrere Jahre als Chefmaskenbildnerin an der Landesbühne Hannover und bei den Städtischen Bühnen Bielefeld. In dieser Zeit führten sie nebenberufliche Aufträge als Freelancerin u.a. zu den Domfestspielen in Bad Gandersheim, an das Hebbel Theater Berlin, das Theater Herford oder die EXPO 2000 in Hannover. Von 2001 bis 2012 leitete sie die Maskenbildnerei am Konzert und Theater St.Gallen, danach folgte ein Engagement im Theater 11 in Zürich, wo sie den maskenbildnerischen Aufbau des Musicals „Ich war noch niemals in New York“ als Chefmaskenbildnerin betreute. In ihrem 2011 gegründeten Atelier „MaskenWerkstatt“ bietet sie neben regelmässigen Workshops für Profis und Laien auch eine 3-jährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Maskenbildner an.
Technik
Peter Schmid
PeterSchmid
Als tragendes Mitglied und Mann für die letzten Nägel ist er beim Theatervereins Fürstenland seit 1990 mit dabei. Er hat seitdem seine Sporen als Haudegen in allen Chargen abverdient. Sein grosses Bühnenstück, bei dem er die Regie führte und an jedes Detail zu denken hatte, war 1996  „Die Gossauer Oberdorfoper“. Die Theaterleidenschaft und die Lust,  sich regelmässig  mit Adrenalin zu fluten, fand er seit der Produktion „My fair Lady“ als Verantwortlicher auf dem Technikerpodest. Mit seinem treuhänderischen Geschick unterstützt er den Verein seit vielen Jahren als Kassier oder Revisor.
Choreographie Assistenz
Melanie Stark
IMG_4508
Den ersten Tanzunterricht erhielt sie im Alter von neun Jahren. Intensives Tanztraining bei Dagmar Ammann bekommt sie bis heute hauptsächlich in Modern Dance. Ihre Liebe zum Tanz und der Choreographie floss in verschiedene Produktionen des Gymnasium Friedbergs mit ein, wie zum Beispiel in das Friedberg Musical Madame Tussaud oder in Romeo und Julia, in der sie ebenfalls die Julia verkörperte. Zuletzt choreographierte sie für das Kindermusical Ganz vo neu. Für den Theaterverein Fürstenland engagierte sie sich bereits als Tänzerin bei La Cage aux Folles.
Kostüme
Simon Mauchle
Simon Mauchle
Das Designen, Anfertigen und Zusammenstellen von Theaterkostümen ist eine spezielle Freude und Herausforderung für mich als Modedesigner. Es gibt mir die Möglichkeit, meine Kreativität einzusetzen, um den verschiedenen Theaterrollen zusätzlich Tiefe und Charakter zu verleihen. Hinter jedem auch scheinbar subtilen Detail steckt ein langer intensiver Denkprozess. So entwickelt sich aus den ersten Skizzen eine Gesamtkomposition.
Die Arbeit an einem Projekt mit diesem grossen Umfang und dieser Aufwendigkeit braucht viele Menschen, die mit grosser Leidenschaft und mit vollem Einsatz ihren Teil zum Ganzen beitragen. Es ist darum ein unglaublich schönes Gefühl, wenn sich allmählich die Puzzleteile zusammenfügen; wenn sich Bühnenbild und Kostüm perfekt ergänzen und durch Musik, Gesang und Bewegung zu einem unvergesslichen Bühnenerlebnis werden.
Requisiten
Antje Ziegler Schmidt
Antja Ziegler Schmid
Sie ist nun schon das zweite Mal die Herrin der Requisiten und macht sich neben dem Einsatz auf der Bühne als Frau Galli auf die fröhliche Jagd nach Fonduecaquelons, Schreibmaschinen, Sprachlaborkopfhörer, Taucherbrillen und Spotlampen. Diesmal mit der besonderen Herausforderung, dass die Requisiten möglichst im Stil der 70er Jahre gestaltet sein sollten. Unter Mithilfe des Fundus des Theaters St.Gallen, der St.Galler Brockenhäuser und des Internets werden sich über 150 verschiedene Ausstattungsgegenstände auf der Bühne versammeln. Es ist erstaunlich, wie viel man doch auch selbst im eigenen Keller und Haushalt aus dieser glorreichen Zeit der Schlaghosen und orangen Sitzsäcken noch aufbewahrt hat!