Das Stück

Viel Humor und witzige Situationen, aber auch eingängliche Musik und originelle Tanznummern finden Sie in der neuesten Produktion des Theatervereins Fürstenland. Das spritzige Musical „Die Schweizermacher“ ist die Bühnenadaption des gleichnamigen, auch heute noch erfolreichsten Schweizer Films aus dem Jahre 1978. Kantonspolizist Moritz Fischer bewirbt sich bei der Fremdenpolizei. Der bärbeissige Einbürgerungsbeamte Max Bodmer nimmt den Jüngling unter seine Fittiche. Fischer soll lernen, wie Ausländer auf ihre Schweiztauglichkeit und ihren Assimilationswillen zu prüfen sind.

Erleben Sie das Tortenballett, wie sich ein echtes Schweizer Fondue von einem deutschen unterscheidet und wie sich der junge „Schweizermacher“ Fischer bei seinem Tête-à-Tête mit der hübschen Einbürgerungskandidatin Milena vor seinem Chef in der Badewanne versteckt. Wird der sozialistische Italiener Grimolli als Tell verkleidet von seiner Teilnahme an einer Gewerkschafts-Demonstration ablenken können? Freuen Sie sich auf das alles auflösende Finale.

Zum Inhalt

Kantonspolizist Moritz Fischer bewirbt sich bei der Fremdenpolizei. Der bärbeissige Einbürgerungsbeamte Max Bodmer nimmt den Jüngling unter seine Fittiche. Fischer soll lernen, wie Ausländer auf ihre Schweiztauglichkeit und ihren Assimilationswillen zu prüfen sind. Die beiden Beamten observieren Francesco Grimolli, den sozialistischen Italiener, der in einer Schwarzwäldertorten-Fabrik am Fliessband arbeitet, Milena, die in der Schweiz aufgewachsene Balletttänzerin mit jugoslawischen Wurzeln sowie das deutsche Ehepaar Gertrud und Helmut Starke. Der junge «Schweizermacher» Fischer lernt dabei, die eidgenössische Geschichtslektion eines Italieners genau so einzuordnen wie den Überfall einer spiessbürgerlichen Hauswartin oder das Versöhnungsfondue seines Chefs mit dem deutschen Ehepaar. Die beiden Einbürgerungsbeamten setzen alles daran, möglichst viel über ihre Klienten in Erfahrung zu bringen. Moritz Fischer verliebt sich in Milena, die schöne Tänzerin. Fischer ist im Dilemma wegen der Beziehung mit einer Einbürgerungskandidatin. Das Techtelmechtel wird ernst, denn auch Milena verliebt sich in ihn. Doch das Glück währt nicht lange. Als Moritz bei einer Party hören muss, er sei doch nur Milenas Weg zum Schweizer Pass, ist die Liebe in Gefahr. Ungemach droht auch im Stadthaus. Bodmer stellt der Einbürgerungskommission den Antrag, der Tänzerin das Schweizer Bürgerrecht zu verweigern. In einem Showdown widersetzt sich Fischer seinem wütenden Vorgesetzten.

Zum Stück

Die Schweizermacher ist die Bühnenadaption des helvetischen Films von Rolf Lyssy, welche vom Autor Paul Steinmann geschrieben und von Stefan Huber in Szene gesetzt wurde. Die Musik und die Songtexte zum Musical Die Schweizermacher stammen von Markus Schönholzer. 20 Musicaldarsteller präsentieren in Begleitung einer fünfköpfigen Liveband eine witzige und romantische Geschichte mit Musik. Das Musical des Produzentenduos Darko Soolfrank und Guido Schilling (Space Dream, Deep, Ewigi Liebi) hatte am 16. September 2010 Uraufführung in der Maag Halle. Das Stück wurde knapp sieben Monate bis Ende März 2011 gespielt. Nach 130 Vorstellungen haben rund 80.000 Besucherinnen und Besucher die Musicalkomödie gesehen. Im Sommer 2005 kam es zum ersten Treffen zwischen Darko Soolfrank und dem Schweizermacher-Regisseur Rolf Lyssy. Die Idee, eine Musicaladaption zu produzieren, stiess bei Lyssy auf Interesse. Schon in den 1980er-Jahren spielte er mit dem Gedanken, das Stück als Musical auf die Bühne zu bringen. Drei Jahre dauerte fortan die Zusammenstellung des Leading- und Creative-Teams, bevor im Herbst 2008 die ersten Buch- und Textentwürfe aus der Feder von Paul Steinmann vorlagen. Im Juli 2009 fand eine erste Lesung statt. Im November 2009 folgte ein Workshop, bei dem Darsteller einem ausgewählten Publikum eine erste Fassung zeigten. Ab Dezember luden die Macher zu den Auditionen ein. Über 150 Personen sprachen für die Rollen im Musical Die Schweizermacher vor. Das Musical gelangte am 16. September 2010 zur Uraufführung.